Juli 2009:SGS Sonder Getriebe Service GmbH liefert Unwuchterreger für Aufbereitungsanlage in Sibirien
St. Ingbert, 22. Juli 2009, Fünf Stirnradgetriebe der SGS Sonder Getriebe Service GmbH werden künftig in einer russischen Aufbereitungsanlage arbeiten. Als Doppel-Unwuchterreger treiben sie dort Schwingsiebe an. „Besondere Anforderungen an die Materialien stellen die extremen Temperaturen am Einsatzort“, berichtet Uwe Hackenberger, Geschäftsführer des saarländischen Getriebeproduzenten. In der kalten Jahreszeit herrschen bei der Aufbereitungsanlage in Sibirien Temperaturen bis unter minus 40 Grad Celsius. Auch bei diesen extremen Temperaturen müssen alle Komponenten zuverlässig ihre Funktionen erfüllen. Zu diesem Zweck wurden bei der Fertigung spezielle kaltzähe Werkstoffe eingesetzt. Diese Metall-Legierungen werden auch bei sehr niedrigen Temperaturen nicht so schnell spröde. Damit wird mechanischen Schäden vorgebeugt, die aufgrund der extremen Belastung und der großen Temperaturschwankung an den Bauteilen entstehen könnten. Auch das durchgängige Qualitätsmanagement der SGS hat sich bei der Herstellung erneut bewährt: „Der pro Getriebe jeweils sechsstündige Probelauf in 45 Grad Gebrauchslage war erfolgreich“, freut sich Hackenberger. Mit diesem Erfolgserlebnis in der Tasche traten die Getriebe am 20. Juli ihre Reise von St. Ingbert zum Kunden an, wo sie an die Schwingsiebe angebaut werden.


Download